Tony Lakatos Quintett featuring Emil Mangelsdorff

Mo­dern Jazz — Neu­jahrs­kon­zert des Jazz Stu­dio Nürn­berg am 7. Ja­nu­ar 2017, 19:00 Uhr im Ep­pel­ein­saal der Kai­ser­stal­lung (Ju­gend­her­ber­ge)

Emil Man­gels­dorff as/ To­ny La­ka­tos, ts/Axel Schlos­ser tp/Michael Flü­gel p/ Tho­mas Hei­de­priem b/Jean Paul Höch­städ­ter dr

Welt­klas­se-Sa­xo­pho­nist To­ny La­ka­tos hat mit vier wei­te­ren hoch­ka­rä­ti­gen Kol­le­gen ein Quin­tett zu­sam­men­ge­stellt, mit dem er bei al­len Auf­trit­ten für Be­geis­te­rung sorgt. Sie ze­le­brie­ren in zeit­ge­nös­si­scher Hard­bop-Tra­di­ti­on en­er­gie­ge­la­de­nen Jazz der Spit­zen­klas­se Für das Neu­jahrs­kon­zert im Nürn­ber­ger Ep­pel­ein­saal ha­ben sie sich ei­nen Alt­meis­ter der Eu­ro­päi­schen Jazz­sze­ne ein­ge­la­den: Emil Man­gels­dorff. Be­reits als Ju­gend­li­cher vom Jazz­vi­rus in­fi­ziert, we­gen sei­nes En­ga­ge­ments für den Jazz von den Na­zis schi­ka­niert, wur­de er nach Krieg und Ge­fan­gen­schaft ei­ner der Stars der deut­schen Jazz­sa­xo­pho­nis­ten, und ist es bis heu­te ge­blie­ben. Sei­ne fein zi­se­lier­ten Li­ni­en, ge­tra­gen von ei­nem gro­ßen, kla­ren Al­to-Ton, er­wei­sen ihn als sou­ve­rä­nen Mu­si­ker, der die ge­sam­te Tra­di­ti­on, vor al­lem Cool-Ein­flüs­se, mit Blues-Ge­fühl und So­phisti­ca­ti­on zu ei­ner mu­si­ka­lisch schlüs­si­gen Syn­the­se vol­ler Wär­me und Ele­ganz zu brin­gen ver­steht.

Hier fin­den Sie das Ori­gi­nal­be­richt.…

Zum 182. Mal Jazz mit dem Emil Mangelsdorff Quartett und einem besonderen Gast. Diesmal mit: Alberto Menéndez

Mon­tag // 4. Ju­li 2016 // um 19.30 Uhr
Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung // Holz­hau­sen­schlöss­chen
Jus­ti­ni­an­stra­ße 5 // 60322 Frank­furt
Ein­tritt € 17,70 / € 28,70 / € 34,20 / € 39,70

Am Mon­tag, dem 4. Ju­li, spielt das Emil Man­gels­dorff Quar­tett wie­der in der Rei­he „Jazz mit dem Emil Man­gels­dorff Quar­tett und ei­nem be­son­de­ren Gast“. Für die­ses Kon­zert hat das Quar­tett den Te­nor­sa­xo­pho­nis­ten Al­ber­to Me­nén­dez ein­ge­la­den.

04.07.2016_AlbertoMenendez_(c)NaimaMenendezErnst

Der Spa­ni­er Al­ber­to Me­nén­dez (Jahr­gang 1970) be­gann im Al­ter von zehn Jah­ren Kla­ri­net­te zu spie­len, be­vor er sich dann sechs Jah­re spä­ter für das Te­nor­sa­xo­phon ent­schied. Nach sei­nem Di­plom­ab­schluss in Jazz und Po­pu­lar­mu­sik an der Mu­sik­hoch­schu­le Hei­del­berg-Mann­heim 1997 spiel­te Me­nén­dez mit dem Pia­nis­ten und fünf­fa­chen Gram­my-Preis­trä­ger Ed­die Pal­mie­ri im Rah­men zahl­rei­cher Tour­ne­en in ganz Eu­ro­pa. Doch auch in Frank­furt war Me­nén­dez zu hö­ren. Hier wirk­te er schon zu sei­ner Stu­di­en­zeit in der Frank­fur­ter Jazz Big Band, Russ Spiegel‘s Big Bang und der hr-Big­band mit und war dar­über hin­aus Mit­glied des Bun­des­jazz­or­ches­ters un­ter der Lei­tung von Pe­ter Her­bolz­hei­mer.
Mit sei­ner ei­ge­nen Band, dem Al­ber­to Me­nén­dez Quar­tet, ver­öf­fent­lich­te er 2002 sein De­but-Al­bum „Wai­ting for Nai­ma“. Auch in der kom­mer­zi­el­len Mu­sik­welt ist Me­nén­dez ein ge­frag­ter Sa­xo­pho­nist. So ar­bei­te­te er mit Bob­by Kim­ball (To­to), Mar­la Glenn so­wie den Wea­ther Girls zu­sam­men und sorg­te bei An­ke Engelke,Roberto Blan­co und Uwe Och­sen­knecht für den R&B Sound.

2013 ist der Wahl-Mann­hei­mer Me­nén­dez an sei­ne Al­ma Ma­ter, die
Mu­sik­hoch­schu­le Mann­heim-Hei­del­berg, zu­rück­ge­kehrt, um dort Jazz­sa­xo­phon zu­leh­ren.

Kar­ten für die Ver­an­stal­tun­gen sind er­hält­lich über AD­ti­cket un­ter www.adticket.de, Tel. (069) 407 662 580 und an den zahl­rei­chen Vor­ver­kaufs­stel­len von AD­ti­cket.

Das nächs­te Jazz-Kon­zert mit dem Emil Man­gels­dorff Quar­tett fin­det am 7. No­vem­ber 2016 im Holz­hau­sen­schlöss­chen statt. (ZmL 1.702)

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­teilt: Sas­kia Prae­to­ri­us, Pres­se- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung
Jus­ti­ni­an­stra­ße 5
60322 Frank­furt
Tel.: (069) 55 77 91; Fax: (069) 59 88 05
E‑Mail: praetorius@frankfurter-buergerstiftung.de
In­ter­net: www.frankfurter-buergerstiftung.de

Die Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung im Holz­hau­sen­schlöss­chen wur­de am 15. Fe­bru­ar 1989 er­rich­tet. Sie ver­folgt die För­de­rung und Durch­füh­rung von jähr­lich knapp 300 kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen (Kon­zer­te, Vor­trä­ge, Le­sun­gen, Aus­stel­lun­gen, Kin­der­ver­an­stal­tun­gen u.a.), die Er­for­schung der Ge­schich­te der Stadt Frank­furt am Main, die Ver­ga­be von ent­spre­chen­den For­schungs­auf­trä­gen, re­gel­mä­ßi­ge Pu­bli­ka­tio­nen und die Ar­beit im Frank­fur­ter Denk­mal­schutz. 2013 wur­de die Sat­zung um die Zwe­cke So­zia­les und Um­welt er­wei­tert.